5 Ausblick
Sportschuhe gehören bei den meisten Jugendlichen zur Alltagskleidung. Chemisch
gesehen sind sie High-Tec-Produkte, in denen verschiedene Werkstoffe verwendet
werden, insbesondere Kunststoffe. Aus der Interessenforschung weiß man, dass sol-
che Themen aus der unmittelbaren Lebensumwelt und mit Bezug zu ihrem Körper für
viele Schülerinnen sehr motivierend sind. Daher sollte man überlegen, ob man nicht
eine Behandlung von Werkstoffen oder Kunststoffen nicht schon in der Sekundarstu-
fe I ausgehend von Sportartikeln erschließen kann. Die hier vorgestellten Versuche
zeigen, dass dies auch schon möglich ist, wenn man die Synthesen und Bildungs-
mechanismen der Kunststoffe im Detail noch nicht behandeln kann. Die Aufgabe auf
den folgenden Seiten zeigt dann auch auf, dass sich hieran verschiedene Perspekti-
ven auf die Chemie und auch die Fokussierung auf unterschiedliche Kompetenzen
gut verbinden lassen.
Literatur
[1] Hollensen, L. (2006). Der Sportschuh. Ein bewegendes Stück Kunststoffchemie
.
PdN-ChiS
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[2] Hollensen, L. & Wambach, H. (Hrsg.) (2007).
Materialien-Handbuch Kursunter-
richt Chemie
. Band 10/2 – Lernen im Kontext II. Köln: Aulis Verlag, 212-223.
[3] Belova, N., Marks, R., & Eilks, I. (2014). Aufgaben für das ganze Kompetenz-
spektrum: Beispiel Parabene. Praxis der Naturwissenschaften Chemie in der Schule.
[4] Meijer, M. R., Bulte, A. M. W. & Pilot, A. (2007). Structure-property relations be-
tween macro and micro representations: relevant meso-levels in authentic tasks.
Freudenthal Institute for Science and Mathematics Education. Utrecht: Universiteit
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[5] Witteck, T., & Eilks, I. (2005). Die Max Sauer GmbH – Eine Lernfirma zu Säuren
und Basen.
NiU-Ch
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