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mal hergestellt werden. Gleiches gilt für das an vielen Stellen eingesetzte Po-

lyurethan. Die Strukturen kann man auch am Ende der Sekundarstufe I einmal vor-

stellen, wenn erstmals die Kunststoffe behandelt wurden. Die Bildungsmechanismen

braucht man hierfür nicht unbedingt.

5 Möglichkeiten im Unterricht

Die genannten Experimente bieten Möglichkeiten, die Thematik der Sportschuhe ex-

perimentell in den Chemieunterricht einzugliedern. Szenarien für einen Einsatz bieten

dann sowohl ein kontext-orientierter Unterrichtsgang [1], ein Projekt oder eine Lern-

firma [5]. Hier lassen sich die Inhalte dann beliebig kombinieren und je nach Leis-

tungsstärke der Schülerinnen und Schüler unterschiedlich zusammenstellen.

Gerade das selbstständige und selbstgesteuerte Lernen in einem Projekt oder einer

Lernfirma bietet den Lernenden vielfältige Möglichkeiten eigene Versuche zu recher-

chieren, zu planen und die gewonnenen Kenntnisse kreativ, etwa auf Postern darzu-

stellen. Abb. 3 macht einen Vorschlag, wie dies gegliedert sein könnte. Die Vielfalt

von Sportschuhen und die permanente technische Entwicklung erlauben dabei im-

mer neue und noch nicht dokumentierte Beobachtungen und Ergebnisse.

Durch ein solch offenes Vorgehen bieten sich auch gute Möglichkeiten für innere Dif-

ferenzierung. So können etwa Erklärungen über das Struktur-Wirkungs-Denken den

leistungsstärkeren Schülerinnen und Schülern überlassen werden, die diese dann in

die jeweiligen Gruppenarbeiten einbringen. Weniger leistungsstarke Schülerinnen

und Schüler können sich mehr in die praktische Arbeit, das Recherchieren und do-

kumentieren einbringen.

Abb. 3: Mögliche Gruppeneinteilung für den Projektunterricht oder eine Lernfirma