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Bälle – mobile Sportgeräte

Das Fußballspiel ist durch die Errungenschaften der Chemie verändert wor-

den. Während

Fritz Walter

,

Uwe Seeler

und

Franz Beckenbauer

bei Regen-

schlachten immer damit rechnen mussten, dass das „Leder“ mit zunehmender

Spieldauer schwerer wurde, weil es Wasser aufsaugte, hat

Michael Ballack

dieses Problem nicht, denn sein Spielgerät besteht zu einem großen Teil aus

Polyurethan. Dieses weist Wasser ab. Außerdem bewirkt es, dass der Ball

nach einem Schuss sehr rasch wieder seine ursprüngliche Form annimmt, so

dass die Flugbahn präzise ist. Wie wäre es im Unterricht mit folgendem Expe-

riment? Ein alter Leder- und ein moderner PU-Ball werden eine Stunde unter

Wasser getaucht. Dann werden die Massenveränderungen bestimmt und mit

beiden Bällen Elfmeter geschossen. Ergänzend darf natürlich die Herstellung

eines Polyurethan-Schaumes nicht fehlen

(siehe Versuch 5),

um den Schülern

exemplarisch die PU-Stoffklasse vorzustellen.

Abb. 3: Hightech-Fußball: EUROPASS, der Ball der EM 2008

Schwimmanzüge machen schneller - mobiler

Die neuen Schwimmanzüge gleiten besonders gut durch das Wasser. Eine

der Haifischhaut nachempfundene Oberflächenstruktur ermöglicht es, dass

der Wasserwiderstand herabgesetzt wird. Während sich früher häufig ein

Schwimmer seine Körperhaare abrasiert, um

aalglatt

als erster das Ziel zu

erreichen, werden jetzt neue Anzüge verwendet um den Widerstand des Was-

sers niedrig zu halten. Das Material besitzt V-förmigen Erhebungen, die in Hö-

he und Breite wissenschaftlich vermessen wurden und proportional genau den

Hautzähnen der Haifischhaut entsprechen

8

. Amerikanische Schwimmer waren

8

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