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untereinander. Je fester die Bindung ist, desto höher ist der Wert des E-

Moduls.

Werkstoff

E-Modul [kN/mm

2

]

Dichte [g/cm

2

]

Stahl

210

7,8

Aluminium

73

2,8

Glas

73

2,4

Kohlenstofffaser-

Verbundwerkstoff

200

2,0

Holz

14

0,5

Aluminiumoxid

380

4,0

Tab. 1: Eigenschafen von Werkstoffen im Vergleic

h 7

Doch die meisten Schäden treten nicht auf, weil ein Material einer zu starken

Kraft ausgesetzt wird, sondern durch Materialermüdung. Häufig altern Materi-

alien bei ständiger gleichbleibender Belastung.

Gerade hier hat Eisen einen besonderen Vorteil. Eisenrahmen sind sehr stabil.

Tests haben gezeigt, dass ein Eisentretlager erst nach 25 Mio. Umdrehungen

Verschleißerscheinungen zeigt. Eine solch große Zahl an Umdrehungen

schafft kein noch so ambitionierter Radfahrer!

Zudem sind Rahmen aus Eisen relativ günstig, schließlich kann sich nicht je-

der Hobbyradfahrer für eine Bergetour ein neues Fahrrad bauen lassen, wie

es für dies für Jan Ullrichs Bergetappen bei der Tour gemacht wird.

Je mehr neue Materialien im Spitzensport Einzug finden, je häufiger werden

sie auch im Breitensport unkritisch und wenig reflektiert übernommen. Aber

gerade ein Breitensportler sollte nachrechnen, ob die teuer erkaufte Ge-

wichtsersparnis von wenigen Kilogramm überhaupt sinnvoll ist, wenn er z.B.

selbst ein paar Kilo zu viel auf die Waage bringt.

Im Fahrradbau ist man teilweise wieder von den High-Tech- Kunststoffen ab-

gekommen und weis die guten Materialeigenschaften von Stahl und Stahlle-

gierungen wieder zu schätzen.

Abb. 2: Moderne Fahrradrahmen werden aus Carbonfasern oder Aluminium

gebaut

7

Easterling Zschech, 1997, S.37