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Glasfasern

sind, historisch gesehen, die erste Faserart. Die industrielle Ferti-

gung erfolgt seit 1910. Sie besitzen eine hohe Festigkeit und ein hohes spezi-

fisches Gewicht. Im Sport werden sie vor allem wegen ihrer hohen Stabilität

eingesetzt.

Auch die Besaitung der Schläger hat sich grundlegend verändert. Während

man noch vor 25 Jahren mit Naturdarmsaiten die Schläger bespannte, werden

die Rackets heute mit verschiedenen Kunststoffen, wie z.B. Nylon bespannt.

Früher mussten die Schläger in der Regenpause in Wimbledon neu bespannt

werden, heute macht der Regen der Bespannung nichts mehr aus.

(Versuch

2,3)

Abb. 1: Tennisschläger der letzten 15 Jahre von links alt nach rechts neu. Die

Schlagfläche ist nicht nur größer geworden, auch das Material hat sich grund-

legend geändert.

Mit dem neuen Material erreichen die Stabhochspringer neue Höchstleis-

tungen

1900 wurde noch mit leichten Bambusstäben gesprungen. Dieses Material

wurde 4 Jahrzehnte im Hochsprung verwendet. Der Weltrekord mit einem

Bambusstab liegt bei 4,77 m (1942). 1957 verbesserte Bob Gutowski den al-

ten „Bambus-Weltrekord“ um einen Zentimeter auf 4,78m mit einem Alumini-

umstab. 1960 wurden die Aluminiumstäbe durch Stahl ersetzt und Don Bragg

steigerte den Rekord um einen weiteren Zentimeter auf 4,80 m. Eine Schlag-

artige Veränderung der Bestmarken im Stabhochsprung wurde 1956 in den

USA eingeleitet. Der Glasfiberstab bewirkte durch seine Handlichkeit und

Bruchsicherheit eine Verbesserung des Bestwerts beim ersten internationalen

Einsatz um 3 Zentimeter auf 4,83 m. Heute liegt der Weltrekord bei 6,14 m,

gesprungen von Serhij Bubka 1994! Auch wenn Serhij Bubka ein herausra-

gender Stabhochspringer war, dessen Rekord bis heute nicht übertroffen wer-