Versuch 5
Chemie des Fußballs
Chemikalien:
Desmophen
(X, gesundheitsschädlich), Desmodur
(X, gesundheitsschäd-
lich)
Geräte:
alter, nicht beschichteter Lederball, moderner, kunststoffbeschichteter Fußball,
Waage, Korkring, Stativ, Klemme, Muffe, 2 Eimer, Handtuch;
Plastikbecher (200 ml, weiß oder durchsichtig), Holzspatel
Sicherheitshinweis:
Einen Hautkontakt mit Desmodur
und Desmophen
ist unbedingt zu vermei-
den. Deshalb müssen Schutzhandschuhe getragen werden.
Um den Arbeitstisch nicht zu verunreinigen, wird er mit Papier abgedeckt.
Durchführung:
Wasseraufnahme verschiedener Fußbälle
Ein alter, nicht beschichteter Lederball sowie ein moderner, mit Polyurethan
beschichteter Fußball werden auf einem Korkring gewogen. Anschließend
werden beide Bälle ca. 1 Stunde in je einen zur Hälfte mit Wasser gefüllten
Eimer gelegt und mit einem umgebauten Stativ unter die Wasseroberfläche
gedrückt. Dann werden die Bälle oberflächlich abgetrocknet und gewogen.
Der unbehandelte Lederball nimmt deutlich an Masse zu, der kunststoffbe-
schichtete Fußball kaum.
Herstellung von Polyurethan-Schaum
In einen Plastikbecher wird 0,5 cm hoch Desmodur
gefüllt. Dann wird etwa
die gleiche Menge Desmophen
zugegeben. Die beiden Stoffe werden mit ei-
nem Holzspatel gründlich verrührt, eventuell einige Tropfen Wasser zugege-
ben. Dann wird der Spatel aus der Mischung genommen und gewartet.
Beobachtung:
Nach ca. 2 Minuten beginnt sich Gas in der Mischung zu entwickeln. Es bildet
sich ein Schaumpilz.
Entsorgung:
Nach dem Aushärten des Schaums können die Jugendlichen den Stoff mit
nach Hause nehmen.
Ergänzender Versuch: Bau eines C
60
-Modells
Mit einem Molekülbaukasten wird ein Modell der Kohlenstoffmodifikation C
60
gebaut.




