Sportliche Höchstleistung oder chemische Manipulation? Auf dem MNU Bundeskongress 2026 in Saarbrücken präsentierte Dr. Martin Holfeld die wissenschaftlichen Grundlagen der Dopinganalytik.
Substitution vs. Supplementierung
Ein zentraler Aspekt ist die Abgrenzung: Während Substitution den Ersatz essenzieller Substanzen beschreibt, zielt Supplementierung auf eine bewusste Überkonzentration zur Leistungssteigerung ab.
Experimentelle Nachweise im Fokus
In den Begleitmaterialien „Chemie des Dopings, Saarbrücken ohne Bilder.pptx“ und „Doping Experimentieranleitungen überarbeitet.docx“ werden praxistaugliche Verfahren erläutert:
- Kreatin: Nachweis durch eine Rotfärbung mittels Diacetyl- und $beta$-Naphthol-Lösung.
- Ephedrin: Identifikation über die Biuretreaktion, die in alkalischer Lösung charakteristische blauviolette Kupfer-Komplexe bildet.
- Steroide: Einsatz des Zimmermann-Nachweises für C17-Ketosteroide.
Risiken und Grenzfälle
Neben der Analytik von Klassikern wie EPO (Nachweis via isoelektrischer Fokussierung) rücken Substanzen wie AICAR und die Gefahren des Schwarzmarktes in den Fokus.
„Detaillierte Hintergründe und alle Versuchsunterlagen stehen hier als
und
zum Download bereit.“

