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Unter dem Motto: "Neue Welten entdecken" fand in Lollar bei Gießen am Freitag, den 12.02.2010, der 45. Regionalwettbewerb »Jugend forscht« statt.

Die Jugendlichen im Alter von 15 bis 21 Jahren hatten sich in den vergangenen Monaten mit unterschiedlichsten Fragestellungen wissenschaftlich beschäftigt und dabei viel Durchhaltevermögen bewiesen. Neugierig sein, kreativ Untersuchungsmethoden erarbeiten, Entdecktes kritisch hinterfragen, Zusammenhänge erkennen und richtige Schlussfolgerungen ziehen - das zeichnete jede Projektarbeit aus.

 

Von der THS in Homberg sind die Schüler Florian Wagner und Stefan Wiegand und ihr Betreuer Dr. Martin Holfeld mit einer Arbeit zu Nanogold angetreten. Winzig kleine Goldteilchen von ca. 100 bis 1000 Goldatomen haben völlig andere Eigenschaften als elementares Gold. Nanogoldlösungen sind rot bis violett und sehen nicht wie ein gelbliches Metall aus.

Schon in der Antike hat man festgestellt, dass Gläser, die Gold enthalten, rot sind. Man wusste zwar nicht, dass es Gold-Nanopartikel waren, die die besondere Farbe hervorriefen, aber das Phänomen war bekannt. Heute weiß man, dass die typische rote Farbe durch Nanogoldpartikel hervorgerufen wird.

Allerdings sind die Goldpartikel nicht stabil, sondern lagern sich zu größeren Aggregaten zusammen, die diese Eigenschaften nicht mehr besitzen. Die Schüler haben neue Verfahren zur Stabilisierung dieser Nanogoldlösungen entwickelt. Mit neuen Liganden konnten die Lösungen haltbargemacht werden

Für die Arbeit bekamen die Schüler den 3. Preis im Fachgebiet Chemie und einen Sonderpreis für die gute wissenschaftliche Dokumentation.

 

 

 

 

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